Schlagwort-Archive: WHO

Noch Lust aufs Kinderkriegen?

schwangere im wasservon Ursula Walch

Vor mir liegt das Geburtenregister Steiermark, der von der KAGES herausgegebene Jahresbericht 2012 mit den geburtshilflich relevanten Zahlen aller Kages-Häuser plus dem KH Schladming und den beiden Grazer Sanatorien St. Leonhard und PKG Ragnitz.

„Die Rate an ambulanten Entbindungen zeigt im Verlauf seit 2004 in der Steiermark eine leicht steigende Tendenz. Eine weitere Entlastung des relativ teuren stationären Bereiches wäre durch entsprechende Strukturmaßnahmen in Kooperation mit den freipraktizierenden Hebammen noch erzielbar.“

Wunderbar! Und gewiss wäre der Wunsch auch umsetzbar, wenn man den Hebammen endlich eine gerechtere Entlohnung für die oft mühevolle Betreuung der Wöchnerinnen und deren Kinder zahlen würde! Und nicht 34€ brutto pro Hausbesuch ! So viel zur extramuralen Situation österreichweit, man erkennt leicht, wieviel  dem Staat/Krankenkassen eine gute Hebammenversorgung wert ist. Gleiches gilt für Deutschland. Weiterlesen

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Gesundheitsminister: “Gesundheit für alle Menschen in Österreich: Was brauchen wir auf dem Weg dorthin?”

Bundesminister Alois Stöger hat eine Website eingerichtet, auf der jede Bürgerin und jeder Bürger bis Ende Juni ihre bzw. seine Gesundheitsziele angeben kann.

Die Entwicklung von Rahmen-Gesundheitszielen für Österreich ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg hin zur Vision “Gesundheit für alle”. Die Bundesregierung hat in ihrem Programm die Entwicklung solcher Ziele verankert und auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft ihre Mitgliedsstaaten auf, Konzepte für diese Vision zu erarbeiten.

heißt es im Aufruf auf der Website der ministeriellen Initiative “Rahmengesundheitsziele”.

Solidarisch G’sund setzt sich für das von Österreich unterzeichnete und ratifizierte Menschenrecht auf bestmögliche Gesundheit ein (UN-Sozialpakt), das in Österreich nicht verwirklicht ist und immer noch nicht individuell eingeklagt werden kann. Dieses Menschenrecht darf, wie der Rechtskommentar zum UN-Sozialpakt festhält, von keiner Bedingung abhängig gemacht werden. Auch nicht von wirtschaftlichem Wachstum.

Der allgemeine Gesundheitszustand hängt in reichen Ländern wie Österreich vorrangig vom Ausmaß sozialer Gleichheit ab. Solidarisch G’sund setzt sich daher für deutlich mehr soziale Gleichheit ein. Die soziale Ungleichheit ist in Österreich hoch und wächst seit den 1980er Jahren.

Solidarisch G’sund kämpft für den Erhalt und einen Ausbau eines öffentlichen, demokratisch und solidarökonomisch organisierten Gesundheitswesens. Derzeit wird das Gesundheitswesen demontiert. Der Internationale Währungsfonds fordert eine weitere Reduktion der Gesundheitsdienstleistungen.

Solidarisch G’sund fordert dagegen das Ende aller krankmachenden sozialen Verhältnisse. Wir fordern Psychotherapie auf Krankenschein als notwendige Unterstützung jener, die diese Verhältnisse krank gemacht haben.

Unser Basispapier gibt es hier

Unsere Petition gibt es hier

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Gesundheitsrisiko: Macht Migration krank?

NN: Gesundheitsrisiko: Macht Migration krank? Kurier, 13. 5. 2011, 8.

Österreichischer Integrationsfonds (ÖIF) informiert: Migranten nutzen seltener Vorsorgeuntersuchungen: Sprache und fehlendes Gesundheitsbewusstsein sind Barrieren für die Gesundheitsprävention.

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Diagnose: Sakrosankt

“Franfurter Rundschau”, 22.4.2011, Medizin

Von Dr. med. Bernd Hontschik Weiterlesen

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Europa als Kontinent der Säufer

moe: Europa als Kontinent der Säufer. Der Standard, 1. 3. 2011, 11.

Alarmierende WHO – Studie, Österreich weit vorn Weiterlesen

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