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So G’sund-Workshop in Wien, 3.5.: „Gesundheit für Alle! Die strategische Rolle sozialer Gleichheit“

Der ÖIE Kärnten gestaltet einen Workshop mit dem Titel „Gesundheit für Alle! Die strategische Rolle sozialer Gleichheit“ im Rahmen des Zentral- und Osteuropäischen Sozial- und Umweltforums in Wien, 2.-5.Mai

Nähere Infos zum Sozial- und Umweltforum: http://www.sozialforum-asf.at/

Inhalt: Nach drei Jahrzehnten neoliberaler Verwüstungen ist das Gesundheitswesen nun auch von der Schuldenkrise des Kapitalismus bedroht. Die bereits extreme soziale Ungleichheit nimmt noch weiter zu. Dabei zeigt die Forschung, dass der allgemeine Gesundheitszustand einer Gesellschaft vor allem von sozialer Gleichheit abhängt. Der Workshop stellt wissenschaftliche Erkenntnisse dazu zur Debatte und zielt auf die Vernetzung von Interessierten sowie die Organisierung konkreter Aktionen zur Thematik „Gleichheit und Gesundheit“.

Literatur: http://www.mandelbaum.de/books/806/7458

Organisator: Andreas Exner, ÖIE Kärnten und Initiative „Solidarisch G’sund“ für ein öffentliches Gesundheitswesen.

Termin: Fr., 3.4., 16.00-17.30

Achtung: im ASF Programm steht 15.30 als Beginnzeit, das ist falsch

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Sparprogramme schlagen auf die Gesundheit

Der Standard, Hermann Sussitz, 27. März 2013, 15:30

Europäische Politiker stellen Wirtschaftsdaten über alles. Die Gesundheitsversorgung ist gefährdet, mahnen Forscher

Die Gesundheit der Europäer laufe Gefahr, Opfer der Wirtschaftskrise zu werden. Sparprogramme und steigende Arbeitslosenzahlen versperren den Menschen den Zugang zu adäquater Hilfe, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Beitrag in der medizinischen Fachzeitschrift “The Lancet”.

Das alles wirkt brisant angesichts der trostlosen Jobsituation in Europa. In der EU sind insgesamt 26 Millionen Menschen arbeitslos, was einer noch nie da gewesenen Erwerbslosenquote von 10,8 Prozent entspricht. Weiterlesen

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Nicht Armut sondern Ungleichheit ist hierzulande das Problem

von Andreas Exner

Im Standard hat sich eine interessante Debatte zur Armutsfrage entsponnen. In einem Kommentar vom 23. November behauptete Rolf Gleißner, der stellvertretende Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer, Armut würde durch statistische Kniffe “on demand” vermehrt. Armut im Sinn absoluten Mangels gehe in Österreich jedoch zurück. Dem hat nun Konrad Pesendorfer, Fachstatistischer Generaldirektor der Statistik Austria, widersprochen. Pesendorfer zeigt, dass Gleißner die Methode der Armutsmessung nicht versteht und offenbar auch nicht mit den geläufigen Armutsindikatoren vertraut ist.

Von dieser wirtschaftlich interessierten Ignoranz des Wirtschaftskämmerers abgesehen zeigt Gleißners Argumentation jedoch auch: immer noch wird die Problematik sozialer Ungleichheit als eine Armutsproblematik missdeutet. Das ist aus zweierlei Gründen falsch. Armut im Sinne absoluten Mangels, da hat Gleißner recht, ist in Ländern wie Österreich nicht das Hauptproblem. Aber auch Armut in einem erweiterten Sinne relativen Mangels ist nicht das Hauptproblem, sofern man unter den Armen oder den von Armut gefährdeten Menschen eine klar abgrenzbare Gruppe versteht, die durch ihre Abweichung vom Durchschnitt zum Beispiel des Einkommens definiert wird.

Selbstverständlich hat Konrad Pesendorfer Recht, wenn er festhält: “Armut ist in reichen Staaten vermeidbar. Aber nur, wenn man auch die Fakten genau betrachtet, können Entscheidungen richtig getroffen werden.” Allerdings fragt sich, warum eigentlich bloß Armut vermieden werden soll, während das viel umfassendere und gewichtigere Problem der sozialen Ungleichheit außen vor bleibt.

Die neuere Gesundheitsforschung ergibt: Es ist nicht Armut im Sinn eines absoluten oder relativen materiellen Mangels, die Krankheiten verursacht und die Lebenserwartung verkürzt. Bei fast allen Indikatoren des Gesundheitszustands – ebenso bei der Lebenserwartung – gibt es vielmehr einen klaren sozialen Gradienten, der sich von der Top-Schichte bis zu den Armen durchzieht und alle betrifft, sogar die Reichen. In Ländern mit größerer sozialer Gleichheit haben auch sie eine im Schnitt längere Lebenserwartung als in ungleicheren Ländern.

Ein Beispiel unter vielen anderen ist die groß angelegte so genannte Whitehall-Studie an britischen Staatsangestellten. Die Grafik zeigt die Verteilung des Sterberisikos in verschiedenen Altersgruppen je nach sozialer Position, von den Behördenleitern (Administrative) über die Fachkräfte und leitenden Angestellten (Professionals/Executives), die Büroangestellten (Clericals) bis zu den Sekretariats-MitarbeiterInnen. Man sieht: das Sterberisiko steigt fast gleichmäßig je niedriger die soziale Hierarchiestufe – den Verwendungsgruppen entsprechend. Der Unterschied ist gewaltig. Die Administratives haben zwischen 40 und 64 eine nur halb so große Sterbewahrscheinlichkeit wie der Durchschnitt, während Sekretariats-MitarbeiterInnen die doppelte aufweisen. Sie sterben also vier Mal eher als die Top-Angestellten.

Grafik: Prozentanteil von Todesfällen von Angestellten im britischen Staatsdienst in drei Altersgruppen, gereiht nach Position in der sozialen Hierarchie: Administrative (Behördenleiter), Professional/Executive (leitende Angestellte und Fachkräfte), Clerical (Büroangestellte), Other (Beschäftigte im Sekretariat). Daten nach Marmot/Shipley (1996).

Dies ist die tödliche Wirkung sozialer Ungleichheit. Sie hat mit materiellem oder finanziellem Mangel nichts zu tun. Keiner der britischen Staatsangestellten leidet unter Armut in diesem Sinne. Schon gar nicht kann davon bei leitenden Angestellten und Fachkräften die Rede sein.

Ungleichheit schädigt den Menschen vor allem über den chronischen Stress der Unterordnung, die fehlende Autonomie. Je niedriger die Rangstufe, desto geringer ist der Entscheidungsspielraum. Das macht krank. Eine Vielzahl an Studien zeigt, dass die soziale Ungleichheit einen deutlich größeren Anteil des Krankheitsrisikos und der Sterbewahrscheinlichkeit erklärt als das individuelle Gesundheitsverhalten. Und auch dies folgt noch einem sozialen Gradienten, unterliegt also keineswegs dem individuellen Willen, wie viele glauben.

Die Armutsdebatte ist daher bestenfalls ein Anfang. Im schlechten Fall lenkt sie vom eigentlichen Problem ab: von der sozialen Ungleichheit. Würden alle Einkommen steigen, die Ungleichheit jedoch nicht abgebaut, so würde ein positiver Gesundheitseffekt ausbleiben.

Auch das sei der Wirtschaftskammer ins Stammbuch geschrieben.

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Solidarisch G’sund: Lokale Gleichheits-Gruppe des Equality Trust

Solidarisch G’sund ist nun offiziell eine Lokale Gleichheits-Gruppe der internationalen Plattform Equality Trust. Deshalb ist nun das Logo des Equality Trust rechts oben auf unserem Weblog zu sehen. Auf die Website des Trust gelangt man rasch, indem man auf den Schriftzug unter dem Logo klickt.

Der Equality Trust setzt sich die Verbreitung der wissenschaftlichen Erkenntnisse von Richard Wilkinson und Kate Pickett zum Ziel. Sie haben auf der Basis von Arbeiten vieler weiterer Forscherinnen und Forscher und mit eigenen Untersuchungen nachgewiesen, dass – zumindest in reichen Ländern – vor allem die soziale Gleichheit über unseren Gesundheitszustand und unser Wohlbefinden bestimmt. Das durchschnittliche Einkommensniveau ist dagegen unwichtig, das heißt, es ist ohne Bedeutung, wieviel die Wirtschaft insgesamt produziert.

Die Abbildung zeigt den Zusammenhang zwischen Einkommensgleichheit und einem Wohlstandsindex. Je gleicher ein Land, desto besser geht es den Menschen. Dagegen hängen Gesundheit und Wohlstand nicht vom durchschnittlichen Einkommen in einem Land ab.

Zweitens engagiert sich der Equality Trust für eine Zunahme sozialer Gleichheit und damit des Wohlstands. Wilkinson und Pickett sehen vor allem in Solidarischer Ökonomie, das heißt von Betrieben in demokratischem Belegschaftseigentum die Lösung. Dort entsteht ja die Einkommensverteilung, die immer schiefer wird. Und dort sind wir am sichtbarsten einer sozialen Hierarchie ausgesetzt, die unserer Gesundheit schadet.

Drittens betont der Equality Trust, dass Wirtschaftswachstum auch aus ökologischen Gründen keine Lösung für zunehmende gesundheitliche und soziale Probleme in den reichen Ländern ist. Deshalb argumentieren Wilkinson und Pickett auch für eine zunehmende Demonetarisierung, das heißt, dass Güter wenn möglich kostenlos, also öffentlich zur Verfügung gestellt werden sollten. Bei Software und Kulturprodukten wäre das am einfachsten zu organisieren.

Solidarisch G’sund möchte diese Erkenntnisse in Österreich bekannter machen und lädt dazu ein, themenspezifische Allianzen aufzubauen.

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Equality Trust – Warum mehr Gleichheit gesund macht

Vortrag von Andreas Exner

Dienstag, 13. März 2012, 19.00 Uhr

Volkshaus/Ljudski dom, Klagenfurt/Celovec

Infos hier

Die üblichen Bilder suggerieren, dass wir unsere Gesundheit in der Hand haben. Das ist falsch. Tatsächlich ist die Gesundheit vor allem der Effekt sozialer Verhältnisse.

Dass Armut Menschen krank macht, ist bekannt. Wenig bekannt ist allerdings, dass dafür nicht der materielle Lebensstandard den Ausschlag gibt. Das absolute Einkommensniveau einer Gesellschaft (oder einer sozialen Schichte) ist für die Gesundheit gleichgültig.

Krank macht lediglich die Ungleichheit. Das zeigt sich etwa schlagend am Beispiel der Fettleibigkeit. Je ungleicher die Einkommen in einer Gesellschaft sind, desto höher der Prozentsatz der fettleibigen Menschen.

Das gilt auch für sehr viele andere Indikatoren des Gesundheitszustands der Menschen und ihres Wohlbefindens. Fasst man diese Indikatoren in einem Index zusammen, zeigt sich deutlich, dass nicht das absolute Einkommensniveau, sondern nur die Gleichheit der Einkommen für ein gutes Leben entscheidend ist. Je ungleicher die soziale Lage der Menschen einer Gesellschaft, desto höher das Stressniveau – vor allem bei den Armen, aber auch bei den Reichen. Dauerstress verkürzt die Lebenserwartung, beschädigt das Vertrauen in die Gesellschaft und beeinflusst die Gesundheit negativ.

Gleichheit macht gesund und glücklich.

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Griechenland: Krankenhaus von Beschäftigten besetzt – Besetzer*innen rufen zum allgemeinen Aufstand auf

[via http://www.ungesundleben.org/privatisierung/index.php/Internationale_Nachrichten_2012%5D

In Kilkis, Nordgriechenland, wurde ein Krankenhaus besetzt.Im Folgenden die Erklärung der dort Beschäftigten. Weiterlesen

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Gleichheit – Schlüssel zum guten Leben?

von Andreas Exner

[via Volksstimme, Nr. 45, Februar 2012]

Die Professoren Subramanian und Kawachi befassen sich mit Fragen der öffentlichen Gesundheit. Was sie erforschen, vergleichen sie mit einem Giftstoff. Ein eigentümlicher Stoff, in der Tat. Mit chemischen Methoden ist er nicht zu messen. Doch sind seine Auswirkungen auf den Menschen umso eindeutiger. Der Giftstoff lautet Ungleichheit. Nicht allein sie stießen bei der Erforschung der Bestimmungsfaktoren menschlicher Krankheiten, der Epidemiologie, auf den Kapitalismus. Weiterlesen

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Warum Gleichheit gesünder macht

Beim 1. Treffen von “Solidarisch G’sund” in Wien gab es einen Input von Andreas Exner zu Gleichheit und Gesundheit. Hier stehen die Folien der Präsentation zum Download bereit. Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung.

Die üblichen Bilder von Gesundheit suggerieren, dass wir unsere Gesundheit in der Hand haben.

Das ist allerdings falsch. Tatsächlich ist die Gesundheit vor allem der Effekt sozialer Verhältnisse. Die Abhängigkeit der Lebenserwartung vom Einkommensniveau etwa in England und Wales zeigt das schlagend.

Dass Armut Menschen krank macht, ist bekannt. Wenig bekannt ist allerdings, dass dafür nicht der materielle Lebensstandard den Ausschlag gibt. Das absolute Einkommensniveau einer Gesellschaft (oder einer sozialen Schichte) ist für die Gesundheit gleichgültig.

Krank macht lediglich die Ungleichheit. Das zeigt sich etwa schlagend am Beispiel der Fettleibigkeit. Je ungleicher die Einkommen in einer Gesellschaft sind, desto höher der Prozentsatz der fettleibigen Menschen.Das gilt auch für sehr viele andere Indikatoren des Gesundheitszustands der Menschen und ihres Wohlbefindens. Fasst man diese Indikatoren in einem Index zusammen, zeigt sich deutlich, dass nicht das absolute Einkommensniveau, sondern nur die Gleichheit der Einkommen für ein gutes Leben entscheidend ist. Mehr als 200 experimentelle Studien haben gezeigt, dass der Stressfaktor Nr. 1 die Angst vor Statusverlust ist. Je ungleicher die soziale Lage der Menschen einer Gesellschaft, desto höher das Stressniveau – vor allem bei den Armen, aber auch bei den Reichen. Dauerstress verkürzt die Lebenserwartung, beschädigt das Vertrauen in die Gesellschaft und beeinflusst die Gesundheit negativ.

Zugleich hängen Wohlstand und Gesundheit keineswegs von hohen CO2-Emissionen ab. Diese müssen sogar deutlich sinken, um weiteren Klimawandel zu verhindern. Momentan erreicht jedoch allein Kuba (roter Punkt in der Abbildung unten) einen hohen Lebensstandard (alle Länder links der blauen, vertikalen Linie) mit geringem ökologischem Fußabdruck (alle Länder unterhalb der orangen, horizontalen Linie), wie eine Studie des WWF ergibt.

Was folgt daraus?

1. Gleichheit ist die lang gesuchte “Wunderwaffe”, die “magic bullet”: Erhöhen wir die Statusgleichheit, lösen wir viele Probleme auf einmal

2. Mehr Gleichheit tut auch den Reicheren gut. Zwar nützt eine ausgeglichenere Einkommensverteilung vor allem den Ärmeren, jedoch steigen auch Wohlbefinden und Lebenserwartung der Reicheren mit zunehmender Einkommensgleichheit

3. Wir müssen die kapitalistische Wirtschaft schrumpfen – und das geht ohne Einbußen bei Wohlbefinden und Gesundheit

4. Gleichheit beginnt am Arbeitsplatz. Die Gleichheit der Einkommen steigt, wenn wir die Wirtschaft in eine Solidarische Ökonomie transformieren. In Solidarischen Ökonomien sind alle Arbeitenden gleich. Alle Tätigen bestimmen gleichermaßen über das Unternehmen mit. Beispiele dafür sind der Genossenschaftskomplex Mondragon, die genossenschaftliche Regionalökonomie in der Emilia Romagna oder der Solidarökonomiesektor in Brasilien.

5. Da immer mehr Güter fast kostenlos reproduziert werden können, ist eine Demonetarisierung angesagt. Gleicher Zugang unabhängig vom Einkommen vor allem im Bereich von Informations- und Kulturgütern und im Internet ist notwendig.

Gleichheit macht gesund und glücklich

Mehr Infos auf der Website des Equality Trust. “Solidarisch G’sund” ist eine lokale Gruppe des Equality Trust.

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Gleichheit macht gesund und “schlank”

Am 15.November fand an der Pädagogischen Hochschule in Klagenfurt das Seminar “Gesundheit für Alle” statt. Nach einem Input von Martin Rümmele zur Struktur des österreichischen Gesundheitswesens hielt Andreas Exner einen Vortrag, die Folien “Gesundheit für Alle” stehen hier zum Download bereit.

Viele glauben, dass individuelle Gesundheitsvorsorge sie vor übermäßiger Krankheit, unnötigem Unglück und zu frühem Tod schützt. Das ist unrichtig, wie Studien der Epidemiologen Richard Wilkinson, Kate Pickett und vieler anderer belegen. Es ist vielmehr die Einkommensungleichheit (als Ankerpunkt vielfältiger sozialer Ungleichheiten), die in reichen Ländern Erkrankungen drastisch ansteigen lässt, soziale Probleme erzeugt und die Lebenserwartung deutlich vermindert. Im Vergleich reicher Ländern spielt der durchschnittliche “Volkswohlstand” für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen dagegen keine Rolle.

Die sieben Kernaussagen sind:

1. Einkommensungleichheit ist der wesentliche Faktor für Erkrankungen und soziale Missstände im Vergleich reicher Gesellschaften

2. Die Erhöhung von Einkommensgleichheit löst viele Probleme auf einmal

3. Mehr Gleichheit verbessert auch die Gesundheit der Reicheren

4. Hohe Lebenserwartung und ein hoher Lebensstandard sind auch bei einer mehrfach kleineren Wirtschaftsleistung möglich

5. Der Konsumismus wird durch die Statuskonkurrenz in ungleichen Gesellschaften verursacht

6. Eine Schrumpfung der Wirtschaft ist ökologisch notwendig

7. Selbstverwaltete Betriebe (Solidarische Ökonomie) sind für die Erhöhung der sozialen Gleichheit und zur Schrumpfung der Wirtschaft notwendig

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Ernst Sittinger, Rechnungshof-Chef, zu “Defiziten” im Bereich Gesundheit

Sittinger, Ernst: Warum…. Kleine Zeitung, 30. 1. 2011, 8f.

Warum…

… müssen die Bürger eisern sparen, obwohl der Staat keine Strukturreformen schafft, Herr Präsident Josef Moser?

DAS SONNTAGS-INTERVIEW Weiterlesen

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